Implantologie – Zahnärztliche Tagesklinik am Stadtpark Rastatt

Implantologie

Ein fehlender Zahn ist mehr als eine Lücke: Die Nachbarzähne kippen, der Gegenzahn wächst heraus, der Kieferknochen bildet sich zurück. Ein Implantat ersetzt die Wurzel und hält den Kiefer in Form – in unserer Tagesklinik am Stadtpark in Rastatt seit über zwanzig Jahren.

Was ist ein Implantat?

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Der Knochen wächst in den folgenden Wochen fest an die Oberfläche an. Darauf kommt die sichtbare Versorgung: eine Krone, eine Brücke oder der Halt für eine Prothese, die nicht mehr wackelt.

Wir arbeiten mit zwei Implantatsystemen aus dem Premium-Bereich. Welches im Einzelfall passt, hängt von Knochenangebot, Lage der Lücke und Ihren Wünschen ab – das besprechen wir vor jedem Eingriff in Ruhe mit Ihnen.

Wann lohnt sich ein Implantat?

Behandlungszimmer der Zahnärztlichen Tagesklinik am Stadtpark
Implantationen führen wir in unseren eigenen Räumen durch – auf Wunsch in Sedierung oder Vollnarkose.
  • Einzelzahnlücke: Die gesunden Nachbarzähne bleiben unberührt – anders als bei einer Brücke, für die sie beschliffen werden müssten.
  • Mehrere fehlende Zähne: Zwei Implantate können eine festsitzende Brücke tragen.
  • Zahnloser Kiefer: Schon wenige Implantate geben einer Prothese sicheren Halt – Sprechen und Essen ohne Sorge.
  • Kein Gaumenbügel mehr: Bei implantatgetragenem Zahnersatz muss der Gaumen nicht abgedeckt werden – Geschmack und Freude am Essen kehren zurück.

Wie läuft die Behandlung ab?

  1. Planung. Digitales Röntgen zeigt Knochenangebot und Nervverlauf. Sie erhalten einen schriftlichen Heil- und Kostenplan, bevor irgendetwas passiert.
  2. Eingriff. Das Implantat wird in örtlicher Betäubung gesetzt – auf Wunsch in Sedierung oder in Vollnarkose in unserer eigenen Tagesklinik.
  3. Einheilung. Je nach Kiefer einige Wochen bis Monate. In dieser Zeit tragen Sie eine provisorische Versorgung.
  4. Krone. Zum Schluss kommt die endgültige Versorgung – Vollkeramik aus unserem eigenen Labor.

Tut das weh?

Der Eingriff selbst ist schmerzfrei. Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden ihn als deutlich angenehmer als erwartet – häufig unangenehmer ist die Vorstellung davor. Für alle, die davor Angst haben, bieten wir Sedierung mit dem Quick-Sleeper-System oder Vollnarkose mit erfahrenen Anästhesisten an.

Pflege nach der Implantation – wichtiger als viele denken

Digitales Panorama-Röntgengerät
Das digitale Panorama-Röntgen zeigt vor der Planung Knochenangebot und Nervverlauf.

Eine normale Mundpflege reicht nach einer Implantation nicht aus. In Zahnbelägen leben Bakterien; solange diese Beläge regelmäßig entfernt werden, bleibt das Gleichgewicht im Mund erhalten. Nehmen die Bakterien überhand, drohen Karies und Entzündungen des Zahnbetts – und ein entzündetes Zahnbett ist für ein Implantat ein ernstes Risiko, das nicht selten zu seinem Verlust führt.

  • Zahnseide oder Interdentalbürstchen täglich – gerade rund um das Implantat
  • Eine Schall- oder Ultraschallzahnbürste erleichtert die Reinigung
  • Professionelle Zahnreinigung zweimal im Jahr – bei Implantaten unverzichtbar

Wie oft muss ich zur Kontrolle?

Ist das Implantat gut eingeheilt, genügen in der Regel zwei Kontrolltermine im Jahr. Dabei prüfen wir Sitz und Festigkeit. Engmaschiger kontrollieren wir, wenn ein erhöhtes Risiko besteht – etwa bei Diabetes mellitus, starkem Rauchen oder regelmäßigem Alkoholkonsum.

Was kostet ein Implantat?

Das hängt vom Aufwand ab – ob Knochen aufgebaut werden muss, wie viele Zähne fehlen, welche Versorgung darauf kommt. Sie bekommen vorab einen transparenten Heil- und Kostenplan, den Sie Ihrer Krankenkasse vorlegen können. Gesetzliche Kassen bezuschussen den Zahnersatz auf dem Implantat; ein lückenlos geführtes Bonusheft erhöht den Zuschuss.

Knochenaufbau – wenn das Fundament fehlt

Nach einem Zahnverlust bildet sich der Kieferknochen dort zurück, wo er nicht mehr belastet wird. Je länger eine Lücke besteht, desto weniger Knochen ist übrig. Reicht er für ein Implantat nicht aus, lässt er sich aufbauen – mit körpereigenem Knochen, mit Ersatzmaterial oder mit einer Kombination aus beidem. Bei geringem Höhenverlust im Oberkiefer genügt oft der sogenannte interne Sinuslift, der zusammen mit dem Implantat in einem Eingriff erledigt wird. Ob und in welchem Umfang das nötig ist, sehen wir vor der Planung auf der digitalen Röntgenaufnahme.

Woraus Ihre Versorgung besteht

Ein Implantat hat drei Teile: die Wurzel aus Titan im Knochen, einen Aufbau als Verbindungsstück und die sichtbare Versorgung aus Vollkeramik. Letztere fertigen wir mit CEREC im Haus, farblich abgestimmt auf Ihre Nachbarzähne. Sie merken im Alltag keinen Unterschied zum eigenen Zahn – weder beim Kauen noch beim Sprechen.

Warum zwei Systeme statt einem

Es gibt sehr viele Implantatsysteme auf dem Markt, und keines passt für alles. Wir arbeiten deshalb mit zwei Systemen aus dem Premium-Bereich: eines für den Standardfall mit gutem Knochenangebot, eines für schmale Kieferkämme und ästhetisch heikle Stellen im Frontzahnbereich. Beides sind etablierte Systeme großer Hersteller – wichtig, damit auch in zehn Jahren noch Ersatzteile verfügbar sind.

„Ich habe hier sehr große Zahnbehandlungen und Implantat-Operationen durchführen lassen. … Seine Art zu behandeln, seine Präzision, seine Ruhe und sein unglaubliches Fachwissen haben mich tief beeindruckt.“

Alexander Danner · Google-Bewertung

Sie möchten wissen, ob ein Implantat für Sie infrage kommt? Rufen Sie uns an: 07222 – 30330.

Häufige Fragen

Wie lange hält ein Implantat?

Bei guter Pflege und regelmäßiger Kontrolle halten Implantate viele Jahre, oft ein Leben lang. Entscheidend sind die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume, eine professionelle Zahnreinigung zweimal im Jahr und der Verzicht auf starkes Rauchen.

Wie lange dauert die Behandlung insgesamt?

Das Setzen des Implantats dauert in der Regel unter einer Stunde. Danach heilt es je nach Kiefer einige Wochen bis wenige Monate ein, bevor die endgültige Krone oder Brücke aufgesetzt wird. In dieser Zeit tragen Sie eine provisorische Versorgung.

Was kostet ein Implantat in Rastatt?

Die Kosten hängen davon ab, ob Knochen aufgebaut werden muss, wie viele Zähne fehlen und welche Versorgung darauf kommt. Sie erhalten vorab einen schriftlichen Heil- und Kostenplan. Gesetzliche Kassen zahlen einen Festzuschuss für den Zahnersatz auf dem Implantat; ein lückenlos geführtes Bonusheft erhöht ihn.

Geht das auch bei wenig Knochen?

Häufig ja. Reicht der Knochen nicht aus, lässt er sich aufbauen – mit körpereigenem Knochen oder mit Ersatzmaterial. Ob das nötig ist, zeigt die digitale Röntgenaufnahme vor der Planung.

Bin ich während des Eingriffs wach?

Wenn Sie möchten, ja – in örtlicher Betäubung spüren Sie nichts. Auf Wunsch behandeln wir in Sedierung oder in Vollnarkose in unserer eigenen Tagesklinik.

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